Sächsischer Heilbäderverband

Bad Muskau weiterhin staatlich anerkannter Kurort

04.05.2017

Gute Nachrichten für Bad Muskau: Die Park- und Kurstadt an der Neiße darf weitere zehn Jahre ihr Kurortprädikat als Ort mit Moorkurbetrieb führen. Das dazu nötige turnusmäßige Reprädikatisierungsverfahren meisterte die Kurstadt erfolgreich. Wie aus dem zuständigen Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) sowie aus Kreisen des beratenden Landesbeirates für Kur- und Erholungsorte gestern zu erfahren war, folgt das SMWA der Empfehlung des Landesbeirates und verlängert das Prädikat des Kurortes. Vorausgegangen war eine intensive Qualitätsprüfung durch das Fachgremium einschließlich Ortsbegehung mit Bürgermeister Andreas Bänder. Der Sächsische Heilbäderverband e.V. gratuliert Bad Muskau zu dieser wichtigen Statusverlängerung herzlich.

Seit 2005 ist Bad Muskau staatlich anerkannter Kurort. Das idyllisch an der Neiße gelegene Städtchen ist vor allem für seinen von Fürst Hermann von Pückler-Muskau geschaffenen großen Landschaftspark sowie das zugehörige Schloss im Neorenaissancestil bekannt. Der Kurbetrieb mit Wurzeln bis in Fürst Pücklers Zeit im frühen 19. Jahrhundert erhielt mit der Eröffnung des Kurhotels „Fürst Pückler Park“, welches seither auch als Kurmittelhaus fungiert, 2009 den entscheidenden Schub. 2010 folgte dann die staatliche Anerkennung der 2001 entdeckten Muskauer Thermalsole als Heilquelle. Heute ist Bad Muskau mit seinen natürlichen Heilmitteln Naturmoor und Sole-Thermalwasser zu einem attraktiven Kurort geworden. „Der traditionsreiche Kurbetrieb Bad Muskaus hat sich gut entwickelt“, erklärt Prof. Karl-Ludwig Resch, Präsident des Sächsischen Heilbäderverbandes. „Zwar sind die Kurgästezahlen nicht riesig, gleichwohl sind sie auf solidem Niveau. Mit der Stiftung Fürst Pückler Park Bad Muskau hat die Park- und Kurstadt zudem einen gewichtigen Akteur vor Ort, der das wundervolle Kultur- und Naturgesamtkunstwerk an der Neiße weiter hegt und pflegt. Welcher Kurort hat das schon?“

„Wir punkten mit der Ruhe und der Weite des Parks“, bestätigt Thekla Nichterlein, Geschäftsführerin des Vier-Sterne-Hauses Kurhotel Fürst Pückler Park. „Viele unserer Gäste und auch Kurgäste werden nach einem ersten Aufenthalt ganz schnell zu Stammgästen. Und dank der Thermalsole konnten wir unsere Gesundheits- und Kurangebote breiter fächern und noch flexibler gestalten. Dadurch haben wir uns bei den Hotelgästezahlen eine gute Platzierung erarbeitet.“

Bad Muskaus Attraktivität wird laufend verbessert, bestätigt auch Dirk Eidtner, Geschäftsführer der Bad Muskau Touristik GmbH. „Es sind gerade die vielen kleinen Dinge, die unsere Kurstadt noch weiter voranbringen: die Verlängerung der Waldeisenbahn bis an den Kuppelpavillon im Badepark, die Eröffnung des Grenzvorplatzes als Verbindung von Bade- und Schlosspark oder auch die laufende Sanierung der Villa Bellevue sowie der Villa Pückler für eine künftige Ausstellung zu Pücklers Ägyptenreise und die anstehende Restaurierung des niederländischen Hofes, der ehemaligen Brauerei, durch das Land. Bad Muskau ist auf einem sehr guten Weg. Im letzten Jahr konnten wir sogar einen Übernachtungszuwachs von 21 Prozent auf 40.000 Übernachtungsgäste verzeichnen.“

Pressefotos unter: http://medienkontor.net/index.php?id=210

Internet: www.badmuskau.de, www.kulturhotel-fuerst-pueckler-park.de, www.muskauer-park.de und www.kursachsen.de

Für Rückfragen: Helfried Böhme (Geschäftsführer Heilbäderverband), Tel.: 0179 / 1280581; Edwin Seifert (MEDIENKONTOR / Pressearbeit), Tel.: 0173 / 1857930